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Technische Ausstattung intraoperative Bildgebung

Das Enge Zusammenspiel von Mensch und Technik nimmt in der Neurochirurgie zunehmend eine zentrale Rolle ein. Durch ständige Aktualisierung der technischen Ausstattung kann eine Patientenversorgung mit höchster Präzision und Sicherheit gewährleistet werden. Im folgenden sehen Sie eine Auflistung der wichtigsten intraoperativen Bildgebungsmodalitäten.

 

Intraoperatives MRT (iMRT)

 

Am 15. April 2011 wurde am Universitätsklinikum Tübingen in der Klinik für Neurochirurgie in Kooperation mit der Klinik für Neuroradiologie der modernste OP-Saal in Europa mit einer intraoperativen MRT-Einheit mit einem beweglichen 1,5 T-Magneten eröffnet. Mit diesem neuen System kann das an der Decke montierte 1,5 T-MRT bei Bedarf in den Operationssaal gefahren werden, um während der Operation Kernspinbilder zu machen. Das intraoperative MRT kann für Operationen von hirneigenen Tumoren, Epilepsieeingriffe, Tiefenhirnstimulationen, Operationen an der Hirnanhangsdrüse sowie Aneurysma-Operationen eingesetzt werden. Mit Hilfe des intraoperativem MRTs können die Resektionsausmaße bereits während der Operation überprüft und gegebenenfalls Resttumoranteile entfernt werden.
Mit Hilfe von funktionellen MRT Bildern und der DTI-basierten Traktographie können hochsensible Hirnareale und die wichtigsten Verbindungen des hochkomplexen neuronalen Netzwerkes im Gehirn auch während des Eingriffes dargestellt werden.
Dieses hoch moderne System ermöglicht minimalinvasive mikrochirurgische Operationen unter Schonung von Funktionsarealen und Hirnbahnen. Das heißt, das Operationsrisiko für Patienten kann somit erheblich gesenkt werden.
Weitere Informationen zu unserem neuen intraoperativen MRT sowie eine animierte Darstellung finden Sie unter folgenedem Link!

 

Das 7,5 Tonnen schwere MRT fährt durch Schienen an der Decke zum Patienten um die MRT durchzuführen.

Zur Unterstützung des Operateurs sind im Saal vier HD-Touchscreens sowie zwei 65 Zoll LED 3D Bildschrime verbaut.

Der neue OP Saal wurde nach dem kanadischen Neurochirurgen und Pionier der intraoperativen MRT Bildgebung Prof. Garnette Sutherland benannt.


fMRI und DTI-basierte Traktographie


Mit Hilfe von funktionellen MRT Bildern können eloquente Areale sowie der Motorcortex aber auch die Sprachareale im Gehirn eindeutig lokalisiert werden. Die Bilder können entweder vor oder mit dem intraoperativen MRT auch während der Operation gemacht werden. Eine weitere wichtige diagnostische Methode ist die DTI-basierte Traktographie mit deren Hilfe die wichtigsten Verbindungen des hochkomplexen neuronalen Netzwerkes im Gehirn dargestellt werden können. Diese Methode ermöglicht es, bei Verlagerung der Funktionsareale und Hirnbahnen wie z. B. durch einen Gehirntumor, in Kombination mit einer Neuronavigation das funktionelle Hirnareal bzw. die verlagerte Hirnbahn genau zu lokalisieren. Das ist vor allem bei der Operationsplanung minimalinvasiver Eingriffe von höchster Bedeutung, weil dadurch, trotz veränderter anatomischer Verhältnisse, eine Operation über kleinste Zugänge durchgeführt werden kann.
Ergänzend zu diesen Methoden wird, wann immer notwendig, während der Operation zusätzlich auch das intraoperative Neuromonitoring eingesetzt, welches die direkte Stimulation von Hirn-funktionsarealen und Hirnbahnen – Brain-Mapping – erlaubt. Mit Hilfe dieser Methoden wird das Risiko von neurologischen Defiziten, welche durch eine Operation in hochsensiblen Hirnarealen verursacht werden können, minimiert.

 





Intraoperative Sonographie

Der intraoperative Ultraschall ist ein Gerät, das mit Hilfe von Schallwellen den Tumor über mikrochirurgische Zugänge bildgebend darstellen kann. Die Universitätsklinik für Neurochirurgie verfügt über Geräte von marktführenden Firmen. Während der Operation kann mit diesen Geräten bei Bedarf das Ausmaß der Resektion überprüft werden. Der Vorteil des Ultraschalls ist, dass es ein kleines sehr mobiles Gerät ist. Die technischen Möglichkeiten bezüglich der Bildauflösung sind zurzeit aber noch eingeschränkt und die Bildqualität eines intraoperativen MRTs kann bei weitem noch nicht erreicht werden. Zusätzlich bietet der Ultraschall auch nur die Darstellung eines Teils des Gehirns und hat nicht, wie das intraoperative MRT, die Möglichkeit das gesamte Gehirn mit Funktionsarealen und auch Hirnbahnen darzustellen.

 





Intraoperative Fluoreszenz

Große Fortschritte in der operativen Therapie bösartiger Hirntumoren wurden durch die Einführung der fluoreszenzgestützten Resektion erreicht. Dabei wird den Patienten ca. 4 Stunden vor dem operativen Eingriff eine Trinklösung (Gliolan®) verabreicht. Das Medikament wird in den bösartigen Zellen zu einem Fluoreszenzfarbstoff umgewandelt. Während der Operation kann der Operateur mit einem bestimmten Licht (Blaulicht) diesen Fluoreszenzfarbstoff anregen und somit den Tumor sichtbar machen. Dadurch lässt sich die Radikalität der Operation verbessern und damit auch die Prognose der betroffenen Patienten.

 



Intraoperativer Röntgen C-Bogen mit 3D Rekonstruktion

Die Universitätsklinik Tübingen verfügt über einen mobilen 3D-C-Bogen mit dem intraoperativ eine 3D-Rekonstruktion von Hirngefäßen durchgeführt werden kann. Außerdem kann bei Operationen an der Wirbelsäule die Strahlenbelastung reduziert werden, da aufgrund der 3D-Rekonstruktion eine geringere Anzahl von Röntgenbildern nötig ist, um Pedikelschrauben neuronavigiert exakt zu platzieren

 
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