Wach-Operationen:
Bei Wach-Operationen handelt es sich um eine besondere Operations-Technik mit dem Ziel, bei neurochirurgischen Eingriffen höhere, kognitive Hirnfunktionen überprüfen und damit erhalten zu können. Erforderlich sind hierfür hoch spezialisierte, interdisziplinäre Teams aus Neurochirurgen, Neurologen, Psychologen, Physiologen und Anästhesisten mit entsprechend erfahrenem Assistenzpersonal.
Das Tübinger Team ist besonders spezialisiert auf die intraoperative Überprüfung und Erhaltung von Sprach-, Wahrnehmungs- und Gedächtnisfunktionen.
Tübinger OP mit neurotechnologischem Set-up
Hirnkartierung:
Für die funktionserhaltende Neurochirurgie ist die Lokalisation und Visualisierung kognitiver Hirnfunktionen besonders wichtig, damit der Chirurg diese Hirnareale während der Operation schonen kann. Hierfür stehen unterschiedliche neurotechnologische Verfahren zur Hirnkartierung zur Verfügung, die vor (fMRI, DTI, MEG, TMS) und während (elektrische Stimulation) einer Hirnoperation eingesetzt werden können.
Das Tübinger Team hat besondere Expertise bei der Verknüpfung dieser unterschiedlichen Neurotechnologien im Sinne einer multimodalen Planung der Operationsstrategie.
Terminvereinbarung zur Beratung unter: alireza.gharabaghi@uni-tuebingen.de