Schädel-Hirn-Traumata führen mit einer Häufigkeit von 30-70% zu
hypothalamo-hypophysären Störungen. Die daraus resultierenden
hormonellen Defizite spielen eine wichtige Rolle für den
posttraumatischen Heilungsprozess. Unklar sind jedoch bislang die
genauen pathophysiologischen Mechanismen und histopathologishen
Veränderungen im Rahmen des Traumageschehens.
Zielsetzung unserer Forschungsarbeit ist die Erforschung und Klärung
dieser noch offenen Fragestellungen als Grundvoraussetzung für die
zukünftige Entwicklung von Therapieansätzen.
Die Simulation eines Schädel-Hirn-Traumas im Versuchsmodell ermöglicht uns sowohl die Untersuchung der histologischen Veränderungen im Gehirn wie auch die Erforschung der funktionellen Auswirkungen auf den
Hormonhaushalt zur Optimierung und Verbesserung der posttraumatischen Behandlungsstrategien.