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Projekte

Verschaffen Sie sich einen kleinen Überblick zu unseren Forschungsprojekten.
Hier finden Sie Detailinformationen zu den Projekte die in der Neurochirurgie Uniklinikum Tübingen erforscht werden.

Evaluation einer möglichen pharmakologischen Therapie von Meningeomen mittels Arachidonsäurekaskade-Inhibition

Bisher gibt es keine medikamentöse Behandlung von Meningeomen. Um dies zu ändern, werden von im Klinikum operierter Meningeome Primärzellkulturen angelegt. Diese Tumorzellen werden auf die Expression von Enzymen der Arachidonsäurekaskade sowohl auf Protein- als auch auf DNA- Ebene untersucht. Durch eine erhöhte Arachidonsäurekaskade- Aktivität wird das aktive Absterben einer Zelle (Apoptose) verhindert, Zellproliferation und Angiogenese erhöht. Dies ist ein Kennzeichen steigender Malignität. Im nächsten Schritt soll durch die medikamentöse Inhibition verschiedener Enzyme der Arachidonsäurekaskade einzeln oder in Kombination die Proliferation gehemmt und die Apoptose erhöht werden, wodurch das Wachstum des Tumors gehemmt werden würde.

 

Methoden zur Optimierung des intraoperativen Monitorings bei spinalen Eingriffen

Operationen am Rückenmark können sehr leicht zu einer Verletzung neuraler Strukturen während der Operation führen, wenn die Rückenmarksfunktion nicht gleichzeitig durch ein entsprechendes Monitoring überwacht wird. Nur so kann dem Chirurgen die notwendige Sicherheit während der Operation gegeben werden. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Funktion des Rückenmarkes während einer Operation mit elektrophysiologischen Methoden zu kontrollieren.

Ziel dieser Untersuchungen ist es, insbesondere die Techniken der motorischen spinalen Überwachung weiter zu optimieren. Dies soll durch die Erforschung unterschiedlicher Stimulationsformen, Ableittechniken sowie Faszilitationsmethoden erreicht werden.

Die Quantifizierung des zerebralen Komas

Patienten nach schwerem Schädel-Hirn-Trauma oder intrazerebralen Blutungen verbleiben oftmals in einem komatösen Zustand, in dem sie nicht mehr fähig sind, mit ihrer Umwelt in Kontakt zu treten. Dieser Zustand kann für Wochen und Monate anhalten, ohne dass eine Besserung eintritt. Es gibt eine ganze Reihe von verschiedenen Gründen für die Entstehung von Koma. Die pathophysiologischen und neuroanatomischen Ursachen des cerebralen Komas sind jedoch unverändert nicht vollständig geklärt.

Ziel dieser Untersuchungen ist es, über klinische, elektrophysiologische und bildmorphologische Analysen eine Quantifizierung der unterschiedlichen Komastadien zu erreichen.

Die Untersuchungen werden dabei in enger Kooperation mit der Anaesthesiologischen Klink unseres Hauses durchgeführt.

Die Bedeutung der Vena petrosa. Eine Studie zum Vergleich von anatomischen und klinischen Daten

Vor 75 Jahren hat Dandy erstmals den mikroanatomischen Verlauf der Vena Petrosa beschrieben. Dennoch besteht derzeit noch wenig Kenntnis über ihre klinische und chirurgische Bedeutung. Das Thema ist in Fachkreisen umstritten.

Im Bereich der Felsenbeinspitze und – hinterwand können zahlreiche Pathologien, wie z. B. Meningeome, vaskuläre Kompressionen und Akustikusneurinome auftreten. Im Rahmen einer neurochirugischen Operation in dieser Region oder während des Versuches, die umliegenden Strukturen zugänglich zu machen, ist ein Verschluss der Vena Petrosa nicht auszuschließen. Wie die klinische Erfahrung zeigt, können die Folgen eines solchen Verschlusses von unterschiedlichem Ausmaß sein, häufig ohne größere Problematik. Es können jedoch Komplikationen vorkommen, wie z. B. venöser Aufstau und somit Hirnstamm- bzw. Kleinödeme, hämorrhagischer Infarkt in Hirnstamm oder Kleinhirn und Gehörverlust.

Ziel unserer Studie ist es, Informationen zum Thema Neuroanatomie zu gewinnen, die es ermöglichen, bereits im Rahmen der präoperativen Diagnostik anatomische Charakteristiken des venösen Abflusses zu erkennen, um somit das individuelle Risiko postoperativer Komplikationen im Falle einer notwendigen Koagulation der Vena Petrosa abschätzen zu können.

Ergebnisoptimierung in der Schädelbasischirurgie

Mikrochirurgische Techniken, elektrophysiologisches Monitoring und neue operative Zugänge haben in den letzten Jahrzehnten zu einer deutlichen Verbesserung des Behandlungsergebnisses in der Schädelbasischirurgie geführt. Angesichts neuer Therapieoptionen (z. B. Radiochirurgie) besteht jedoch nach wie vor ein hoher Bedarf an einer weiteren Ergebnisoptimierung insbesondere im Hinblick auf die Lebensqualität der Patienten nach einer Operation.

In diesem Bemühen um eine Verbesserung des neurologische Outcome konnten wir den Einfluss eines intraoperativen Reflexes auf das postoperative Hörvermögen bei Patienten mit Akustikusneurinomen (Vestibularisschwannomen) nachweisen (siehe auch). Auf der Basis der vorliegenden Ergebnisse, entwickeln wir zu Zeit Strategien, um dieses Phänomen frühzeitig zu erkennen, adäquat zu behandeln und dadurch das postoperative Hörvermögen der Patienten zu verbessern.

Kooperationspartner: Anästhesiologische Klinik

Die computer-assistierte chirurgische Zugangsplanung (Simulation, Neuronavigation) ist geeignet, für jeden Patienten eine individuelle Operationsstrategie zu entwickeln. Wir arbeiten an computer-gestützten Verfahren, um mittels 3D- Echtzeit-Simulationen, einzelne Schritte der Operation vor einem Eingriff virtuell zu planen und dadurch die chirurgische Sicherheit während des Eingriffes zu erhöhen.

Kooperationspartner: Image Guidance Laboratories, Stanford University, Palo Alto , USA

Untersuchung von Struktur/Funktionszusammenhängen in der Funktionserhaltenden- und Funktionsmodulierenden Neurochirurgie

Mit Hilfe neuer bildgebender Verfahren (fMRI, DTI) können funktionelle Zusammenhänge einzelner Gehirnleistungen (z.B. Sprache, Bewegung) an der Hirnoberfläche (graue Substanz) und in der Tiefe (weiße Substanz) dargestellt werden. Diese Informationen sind geeignet, die Operationen von pathologischen Läsionen in besonders kritischen Hirnregionen so zu planen, dass postoperative Funktionsausfälle minimiert werden. Hierbei richten wir unser besonderes Augenmerk auf die subkortikalen Faserbahnen, die oberflächliche Hirnareale miteinander verbinden, und bis vor kurzem am Patienten nicht dargestellt werden konnten (siehe auch).

Kooperationspartner: Sektion Experimentelle Kernspinresonanz des ZNS, Abteilung Neuroradiologie

Während des operativen Eingriffes besteht die Möglichkeit, einzelne Gehirnfunktionen durch elektrophysiologische Stimulation vorübergehend zu aktivieren/inaktivieren, um besonders kritische Areale entdecken und schonen zu können. Wenn kognitive Funktionen (z. B. Sprache, Raumwahrnehmung) während der Operation gefährdet sind, ist eine Operation im Wachzustand des Patienten sinnvoll, um diese Hirnleistungen während des Eingriffes überprüfen zu können. Hierbei untersuchen wir in zunehmendem Maße sog. höherer kognitive Funktionen, die in besonderer Weise die menschliche Persönlichkeit ausmachen.

Kooperationspartner: Sektion Neuropsychologie, Abteilung Kognitive Neurologie

Funktionelle Regeneration und Plastizität in der Rekonstruktiven Neurochirurgie

Ein experimenteller Schwerpunkt der Klinik ist die Untersuchung von verschiedenen Fluoreszenzmarkern zur Visualisierung von Tumorgewebe und einer dadurch eventuell besseren Abgrenzbarkeit zu neuronalem Gewebe. Zusätzlich werden im onkologischen Labor photodynamische Substanzen untersucht. Das Prinzip beruht darauf, daß eine im Tumorgewebe angehäufte Substanz über Licht aktiviert wird. Die dadurch übertragene Energie wird in mehreren Schritten auf den im Gewebe befindlichen Sauerstoff übertragen und somit können bestimmte Zellstrukturen und Zellmembranen oder Mitochondrien der Tumorzelle ohne Hitzeentwicklung zerstört werden. Damit ist eine lokale ergänzende Therapie am Ende der mikrochirurgischen Resektion vorstellbar.

 
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