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Intrazerebrale Blutung

Nach der Definition ereignet sich eine intrazerebrale Blutung innerhalb des Hirngewebes. Die Ursache hierfür ist in den meisten Fällen ein Bluthochdruck . Die Lokalisation dieser Blutungen ist dann typischerweise die Region der Stammganglien. Intrazerebrale Blutungen können aber auch durch Therapie mit Antikoagulantien wie Marcumar oder ASS hervorgerufen werden. Arteriovenöse Malformationen oder Aneurysmen können ebenfalls zu intrazerebralen Blutungen führen.

Intrazerebrale Haematome haben innerhalb des Gehirnes einen raumfordernden Effekt und können bei entsprechender Größe und Lokalisation zu erheblichen klinischen Ausfällen bis hin zur Lebensgefahr führen.

Bei Patienten mit bekanntem Bluthochdruck treten intrazerebrale Haematome mit einer Häufigkeit von bis zu 70% in den tiefen Regionen des Gehirnes, den Stammganglien auf. Etwa 8% der intrazerebralen Blutungen kommen im Kleinhirn vor und etwa 4% im Hirnstamm (Brücke).

Klinisch werden sie oft durch plötzliche Kopfschmerzen, gefolgt von einer Bewusstseinsminderung, manifest. Meist kommt es jedoch zu einer graduellen Verschlechterung der Bewusstseinslage über 24 – 48 Stunden. Zusätzlich kommt es bei den Patienten oft zum Auftreten einer Halbseitenlähmung oder Gefühlsstörung auf einer Körperhälfte. Ist es zu einer Blutung im Kleinhirn gekommen, haben die Patienten oft Schwindel, Artikulationsstörungen und Gangstörungen.
Kommt es zu einer weiteren Größenzunahme der Blutung, verlieren die Patienten oft das Bewusstsein und müssen durch den Notarzt intubiert werden. In diesem Fall besteht dann oft akute Lebensgefahr und die Patienten müssen rasch in eine Klinik zur weiteren Diagnostik eingeliefert werden.

An diagnostischen Maßnahmen sollte ein craniales Computertomogramm (CCT) schnellstmöglich durchgeführt werden. Intrazerebrale Blutungen lassen sich mit dieser Methode sicher diagnostizieren. Handelt es sich um eine sogenannte atypische Blutung, die ein Aneurysma oder eine Gefäßmalformation vermuten lassen, sind weitere diagnostische Schritte (Angiogramm) notwendig.

Je nach Lokalisation und Ausdehnung der Blutung und in Abhängigkeit vom klinischen Zustand des Patienten muss entschieden werden, ob eine chirurgische Intervention notwendig ist. In diesem Falle wird über eine Eröffnung der Schädeldecke anschließend die Blutung in mikrochirurgischer Technik entfernt. Die Patienten werden nach der Operation auf die Intensivstation aufgenommen und werden hier, sobald das möglich ist, extubiert und weiter behandelt. Intrazerebrale Blutungen haben trotz modernster medizinischer Verfahren immer noch eine hohe Mortaliät und Morbidität.

 
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