Spezialgebiete

Stationärer Aufenthalt des Kindes

Nachfolgend finden Sie Informationen zum organisatorischen Ablauf der stationären Behandlung durch die Pädiatrische Neurochirurgie im Allgemeinen.

Das Kind wird während des gesamten Aufenthaltes eine kompetente kinderärztliche Betreuung auf den Stationen der Kinderklinik erfahren. Die Mehrzahl der elektiven Aufnahmen zu Operationen erfolgt auf die neuropädiatrische Station 13, die unter oberärztlicher Leitung von Dr. M. Alber steht. Ärzte und insbesondere auch Schwestern und Pfleger sind mit den kinderneurochirurgischen Krankheitsbildern und den besonderen organisatorischen und pflegerischen Erfordernissen vor und nach einer Operation bestens vertraut. Selbstverständlich kann bei Bedarf ein Elternteil mit im Zimmer schlafen.

Am Aufnahmetag erfolgen die Aufnahmeuntersuchung durch Kinderärzte und Neurochirurgie, die notwendigen Blutentnahmen, die Narkosevorbereitung und -aufklärung und die Operationsaufklärung der Eltern. Sollten noch weitere diagnostische Maßnahmen notwendig sein, wie zum Beispiel aktuelle MRT oder CT Untersuchung, elektrophysiologische Voruntersuchung oder Sonographien, geschieht dies am Aufnahmetag oder Folgetag, je nach Umfang der notwendigen Maßnahmen.

In der Regel wird Ihr Kind dann am Folgetag der Aufnahme oder bei umfangreicheren Vorbereitungen 2 Tage später operiert.

Ihr Kind bleibt so lange stationär bis es sich vom Eingriff ausreichend erholt hat und aus neurochirurgischer wie aus kinderärztlicher Sicht nach Hause gehen kann. Sollte in seltenen Fällen eine anschließende Rehabilitationsbehandlung erforderlich sein, wird dies von uns vorbereitet. Die Nachsorge-Termine in den Ambulanzen Pädiatrische Neurochirurgie oder Neuropädiatrie werden in der Regel zum Entlassungstermin bereits festgelegt und finden sich in Ihrem vorläufigen Entlassungsbrief. Diesen bitten wir dem weiterbetreuenden Kinderarzt abzugeben. Der endgültige Arztbrief geht den zuweisenden und eingebundenen Ärzten zu, weiterhin den Eltern und allen von Ihnen gewünschten weiteren Ärzten. Bitte geben Sie Ihre Wünsche an.

Für MRT Untersuchungen in Narkose steht die tagesstationäre Station 11 zur Verfügung. Mehrtägige Aufenthalte aus diagnostischen Gründen oder im Rahmen der operativen Spastiktherapie finden auf der neuropädiatrischen Station 12 statt, die unter der Leitung von Frau OÄ Dr. Bevot steht.



Nach einer größeren Operation, zum Beispiel am Gehirn, wird ein Kind in der Regel für zumindest eine Nacht auf der interdisziplinären Kinderintensivstation 34 überwacht. Nach Ende der Intensivbehandlung wird das Kind auf die ursprüngliche Kinderstation zurückverlegt.


Kinder mit schwereren Schädel-Hirn-Verletzungen oder Gehirnblutungen werden auf der Intensivstation behandelt. Das dortige Team ist mit den Besonderheiten nach neurochirurgischen Eingriffen und mit der Behandlung des akut verletzten Gehirnes bestens vertraut. Das Team der Pädiatrischen Neurochirurgie ist in die Behandlung auf der Intensivstation fest integriert und wird Sie und Ihr Kind auch dort stets begleiten.

Kinder mit leichteren Schädel- oder Wirbelsäulenverletzungen oder nach Ende der intensivmedizinischen Therapie bei schwereren Verletzungen werden in der Regel auf den kinderchirurgischen Stationen 15 und 32 behandelt und dort vom Team der Pädiatrischen Neurochirurgie konsiliarisch mitbetreut.

Neu- und frühgeborene Kinder, die z.B. aufgrund einer Einblutung in die Hirnkammern, aufgrund eines angeborenen Hydrocephalus oder aufgrund einer Mißbildung wie Spina Bifida der neurochirurgischen Mitbehandlung bedürfen, bleiben so lange in Behandlung der Abteilung für Neonatalogie der Kinderklinik im Bereich Kliniken Tal (Stationen Neo II und Neo III), wie dies aus neonatalogischer Sicht notwendig ist. Trotz der räumlichen Distanz betreut die Pädiatrische Neurochirurgie die Kinder dort, wenn erforderlich, mit täglichen Visiten. Sind Kinder aus der Neonatologie entlassfähig, erfolgt, falls noch Behandlungsbedarf durch Neuropädiatrie und Pädiatrische Neurochirurgie besteht (z. B. Spina Bifida), die Verlegung auf Station 13 der Kinderklinik, Bereich Kliniken Berg.