Spezialgebiete

Ätiologie und Pathogenese (Ursache und Entstehung/Entwicklung der Krankheit)

Die Ursache der Moyamoya Krankheit bis heute trotz intensiver Forschungsbemühungen noch weitestgehend ungeklärt. Vermutet werden unter anderem genetische Faktoren, sowie Umweltfaktoren (z.B.: Bestrahlung oder Hirnhautentzündung).

Symptome entstehen durch eine voranschreitende Verengung der hirnversorgenden Blutgefäße, wobei vor allem die Hauptstämme der großen Hirnarterien betroffen sind. In der Folge kommt es zu neurologischen Auffälligkeiten (Kopfschmerzen, Halbseitenlähmung, Krampfanfall) auf Grund einer Minderversorgung des jeweiligen Gehirnbereichs. Häufig bilden sich die Symptome bei einem Erstauftreten im Verlauf vollständig zurück, jedoch sollte hier dann eine ggf. notwendige Diagnostik und Therapie rasch eingeleitet werden, um in der Folge bleibende Schäden zu verhindern.

Seltener finden sich auch Hirnblutungen auf Grund einer Schwäche der fragilen feinen Gefäße (Kollateralen) welche die Gefäßverengung umgehen. Hier kann es ebenfalls zu plötzlichen neurologischen Ausfällen und stärksten Kopfschmerzen kommen.