Spezialgebiete

Die Epilepsie-Monitoringeinheit

Unsere im August 2007 neu eingerichtete interdisziplinäre Epilepsie-Monitoringeinheit ist mit einer voll digitalisierten 24-Stunden-Video-EEG-Überwachung ausgerüstet. Hier kann bei Kindern und Erwachsenen ein Langzeit-Monitoring mit bis zu 128 EEG-Kanälen durchgeführt werden.

xxxxxxxxxxxxx Überwachung xxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Blick vom Überwachsungsraum auf Monitoringbett xxxxxxxxxxxxxxxxx Monitoringbett

In der Klinik für Neurochirurgie stehen drei Monitoringbetten zur Verfügung, in denen die Patienten wie in einem normalen Krankenzimmer liegen. Bei Kindern und bei Patienten mit Behinderungen, die eine intensivere Betreuung benötigen, kann eine Begleitperson im gleichen Zimmer mit aufgenommen werden.

Video-EEG-Monitoring: wie funktioniert das?

Beim Video-EEG-Monitoring werden über am Kopf derÜberwachungsraum 2 Patienten angebrachte EEG-Elektroden die Elektroden die Hirnströme laufend aufgezeichnet, die Videokamera liefert synchron dazu die aktuellen Bilder. Blaue Bettwäsche sorgt dafür, dass ein guter Kontrast entsteht und der Patient im Bild deutlich zu erkennen ist.

Überwachungsraum 2

Entsprechend ausgebildetes Personal beobachtet das Geschehen in einem zwischen den Patientenzimmern gelegenen Überwachungsraum rund um die Uhr am Bildschirm, um bei einem Anfall sofort eingreifen zu können.

Testung

Sobald der Anfall eintritt, werden die Patienten "getestet", d.h. die Mitarbeiter der Epilepsieeinheit überprüfen unddokumentieren, inwieweit die Patienten z.B. noch ansprechbar sind oder auf äußere Reize reagieren.


Aus den gebündelten Informationen aus Anamnese, neurologischer Untersuchung, EEG, Videoaufzeichnung und weiteren Tests lassen sich dann schlüssige Hinweise auf die Art der Epilepsie und die Hirnregion ziehen, in der die Anfälle entstehen.